Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in allen Bereichen der Industrie geforscht, konstruiert und erfunden. In verschiedenen europäischen Ländern versuchte man sich auch an einer Erleichterung der Feldarbeit.

Konrad von Mayenburg beschäftigte sich mit Geräten für die Bodenbearbeitung.

Pastor Fahrni tüftelte an Mähmaschinen.

Bei beiden funktionierte es. Und die Geräte hatten eines gemeinsam:

eine Achse !

Der Einachsschlepper war geboren.

Die Firma Siemens baute mit von Mayenburg die ersten Gartenfräsen, in der Schweiz kaufte die Firma Rapid die Rechte des Pastors Fahrni und baute Motormäher für die Bergbauern. Durch die ständige Weiterentwicklung standen die Geräte normalen Traktoren damaliger Zeit in nichts nach. Die relativ geringen Kosten zogen immer mehr Käufer an. Anfang der fünfziger Jahre gab es 20 - 30 Firmen, die Einachsschlepper bauten.

Die verschiedenen Ideen und die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Einachsschlepper machen diese Maschinen zu interessanten historischen Zeitzeugen der Landarbeit.